Glasreinigung und Spezialreinigungen im Klinikum Straubing St. Elisabeth
Im Klinikum St. Elisabeth in Straubing haben wir ein größeres Reinigungsprojekt abgeschlossen. Neben der jährlichen Glasreinigung standen Baufeinreinigungen nach Umbauten und eine abschließende Hygienereinigung auf dem Programm.
Die jährliche Glasreinigung
Den Anfang machte die Glasreinigung: rund 11.600 m² Glasfläche in etwa drei Wochen.
Für die hohen Flächen im Innenbereich haben wir mit einem Reinwasser-Teleskopsystem gearbeitet. Dabei werden dem Leitungswasser per Ionenaustausch oder Umkehrosmose die gelösten Mineralien entzogen. Für ein Krankenhaus hat das gleich mehrere Vorteile:
- Die Scheiben trocknen streifenfrei, ohne Nachpolieren
- Es bleiben keine Kalkränder zurück
- Es wird keine Reinigungschemie eingesetzt, was gerade in sensiblen Bereichen ein Plus ist
- Ohne Tensidrückstände auf dem Glas setzt sich neuer Schmutz langsamer fest
Die Glasvordächer
Das Klinikum hat mehrere Glasvordächer in einigen Metern Höhe, die man nur mit einer Hebebühne sicher erreicht. Wir haben dafür eine allradgetriebene Gelenkteleskopbühne eingesetzt, die bis auf knapp 26 Meter Arbeitshöhe kommt und gut 18 Meter seitlich ausfahren kann.
Damit haben wir rund 90 % der Glasflächen direkt erreicht. Den Rest, der noch versteckter liegt, haben wir mit Teleskopstangen gereinigt. Ehrlicherweise: Für ein wirklich perfektes Ergebnis an diesen letzten Stellen hätte man eine zweite, anders gebaute Hebebühne gebraucht. Das hätte die Kosten deutlich erhöht. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde darauf verzichtet, denn auch mit der Teleskopstange ließen sich diese Bereiche zum größten Teil sauber bekommen.
Reinigung in sensiblen Bereichen
Nach der Glasreinigung ging es im Haus weiter:
- Baufeinreinigung auf Station 25: Nach Umbauarbeiten liegt feiner Baustaub überall, auch auf Flächen, auf denen man ihn nicht sofort sieht. Im Krankenhaus muss dieser Staub vollständig weg sein, bevor wieder Patienten einziehen.
- Baufeinreinigung auf der IMC: Auch auf der Intermediate Care, wo Patienten mit erhöhtem Überwachungsbedarf liegen, haben wir nach dem Umbau gründlich gereinigt.
- Hygienereinigung: Zum Abschluss folgte eine Hygienereinigung, mit der die Bereiche für den Klinikbetrieb freigegeben werden konnten.
Ergebnis
Insgesamt hat das Projekt rund vier Wochen gedauert. In einem Krankenhaus geht es bei der Reinigung um mehr als den optischen Eindruck. Saubere Flächen sind ein wichtiger Baustein der Infektionsprävention und damit der Patientensicherheit. Wir bedanken uns beim Klinikum St. Elisabeth für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.
